Ein Todesfall stellt eine Einrichtung oder Organisation vor besondere Herausforderungen. Neben der eigenen Betroffenheit und Überforderung gilt es, in der akuten Situation und in der Zeit danach professionell handlungsfähig zu bleiben. Dafür braucht es Raum für die eigenen Emotionen ebenso wie Orientierung und Stabilität.
Ob eine Kollegin oder ein Kollege stirbt, ein Kind oder ein junger Mensch aus der Einrichtung, ein Elternteil, eine Klientin oder ein Klient – die Auswirkungen reichen häufig weit über die unmittelbar Betroffenen hinaus. Trauer, Unsicherheit, eigene Ängste und sehr unterschiedliche Bedürfnisse treffen aufeinander – und gleichzeitig muss der Alltag weitergehen.
In solchen Situationen biete ich Teams und Verantwortlichen psychosoziale Fachberatung und Begleitung an.
Gemeinsam schauen wir darauf, was die konkrete Situation braucht: fachliche Orientierung und Sicherheit im Umgang mit den betroffenen Menschen, Unterstützung bei Fragen der Kommunikation und im weiteren Umgang mit dem Todesfall – und nicht zuletzt einen geschützten Raum für die Mitarbeitenden, die selbst trauern, erschüttert, verunsichert oder überfordert sein können.
„Professionell handlungsfähig zu sein bedeutet nicht, unberührt sein zu müssen.“
Wobei ich Sie unterstützen kann
Nach einem Todesfall entstehen häufig viele Fragen – und nicht auf alle gibt es eine schnelle oder allgemeingültige Antwort. Was hilfreich ist, hängt davon ab, wer gestorben ist, wer betroffen ist und was die jeweilige Situation erfordert.
In der Fachberatung kann es beispielsweise darum gehen,
- wie Sie als Team mit dem Todesfall und der eigenen Betroffenheit umgehen können,
- was in den ersten Tagen und Wochen Orientierung und Sicherheit geben kann,
- wie mit sehr unterschiedlichen Reaktionen und Bedürfnissen innerhalb eines Teams umgegangen werden kann,
- wie der berufliche Alltag weitergehen kann, ohne den Todesfall und die damit verbundene Betroffenheit auszublenden,
- welche eigenen Ängste und Belastungen entstehen können und wie diese möglicherweise auch in das private Leben hineinwirken,
- was helfen kann, wenn die eigene Belastung während des Arbeitsalltags plötzlich zu groß wird,
- wie Abschied und Rituale gestaltet werden können, wenn sie für die jeweilige Situation hilfreich sind,
- und wie Sie Kindern, Jugendlichen, Eltern, Angehörigen, Klientinnen und Klienten oder Mitarbeitenden begegnen und mit ihnen über den Todesfall sprechen können.
Ein weiterer Bestandteil meiner Begleitung sind kleine, leicht anwendbare Übungen zur Stabilisierung und Selbstregulation. Sie lassen sich unkompliziert in den Arbeitsalltag integrieren und können dabei helfen, in belastenden Momenten wieder Boden unter den Füßen zu bekommen und handlungsfähig zu bleiben.
Honorar
190 € / 60 Minuten zzgl. MwSt.
Anfahrt, Material und ggf. Übernachtung werden gesondert berechnet.
Jede Situation ist anders.
Gemeinsam schauen wir, was die Menschen in Ihrer Einrichtung oder Organisation jetzt brauchen – und was Ihnen hilft, gut und sicher weiterzugehen.


