Eine Trauergruppe ist weit mehr als eine Gruppe von Menschen mit einer ähnlichen Verlusterfahrung. Damit ein geschützter und tragfähiger Raum entstehen kann, braucht es ein durchdachtes Konzept, klare Rahmenbedingungen und ein gutes Verständnis dafür, was die jeweilige Zielgruppe braucht.
Dabei gibt es nicht die eine Trauergruppe, die für alle Menschen und Situationen gleichermaßen geeignet ist. Eine Gruppe für Kinder braucht andere Strukturen und Zugänge als eine Jugendgruppe, eine Gruppe für junge Erwachsene oder ein Angebot für Erwachsene. Auch Gruppengröße, Zusammensetzung, zeitlicher Rahmen, Räumlichkeiten und die Qualifikation der Begleitenden haben Einfluss darauf, was möglich und sinnvoll ist.
Ich unterstütze Einrichtungen und Organisationen dabei, Trauergruppen fachlich fundiert und zugleich praxisnah aufzubauen, bestehende Angebote weiterzuentwickeln oder neu auszurichten.
„Eine gute Gruppe entsteht nicht allein dadurch, dass Menschen zusammenkommen – sondern durch einen Rahmen, der Begegnung möglich macht.“
Von der ersten Idee zum tragfähigen Gruppenkonzept
Gemeinsam entwickeln wir ein Angebot, das zur Zielgruppe, zu den vorhandenen Ressourcen und zu den Möglichkeiten Ihrer Einrichtung oder Organisation passt.
Dabei kann es beispielsweise um
- die Klärung von Zielgruppe, Gruppengröße und Zusammensetzung,
- offene, halboffene oder geschlossene Gruppenformen,
- Aufnahme, Erstgespräche und einen guten Einstieg in die Gruppe,
- alters- und entwicklungsgerechte Zugänge für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene,
- die Gestaltung von Gruppenstunden und wiederkehrenden Strukturen,
- Rituale, kreative Methoden und unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten,
- den Umgang mit sehr unterschiedlichen Trauerreaktionen und Bedürfnissen,
- die Rolle und Haltung der Gruppenbegleitenden,
- Gruppendynamik, Nähe, Grenzen und herausfordernde Situationen,
- die Einbindung von Eltern und Bezugspersonen bei Angeboten für Kinder und Jugendliche,
- geeignete Räume, Materialien und organisatorische Rahmenbedingungen,
- Abschiede, Übergänge und das Ausscheiden aus einer Gruppe
- sowie die fachliche Reflexion und Weiterentwicklung bereits bestehender Angebote
gehen.
Dabei geht es mir nicht darum, ein fertiges Konzept über eine Einrichtung zu stülpen. Ein gutes Gruppenkonzept muss zu den Menschen passen, die es nutzen und tragen.
In diese Arbeit fließt auch meine langjährige eigene Gruppenpraxis ein. Seit 25 Jahren leite ich eine Selbsthilfegruppe für Familien von verstorbenen Kindern. Darüber hinaus habe ich über viele Jahre unterschiedliche Trauergruppen und Gruppenangebote aufgebaut und entwickelt sowie Gruppenformate und Angebote für Institutionen, wie beispielsweise AGUS Deutschland, konzipiert, durchgeführt und begleitet. Diese Erfahrung verbinde ich mit fachlichen Grundlagen und der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Gruppendynamik, unterschiedlichen Zielgruppen und Formen der Trauerbegleitung.
Auch für bestehende Trauergruppen
Nicht immer muss eine Gruppe neu aufgebaut werden. Manchmal zeigt sich erst im laufenden Angebot, dass bestimmte Abläufe nicht mehr passen, die Zusammensetzung schwierig wird oder konzeptionelle Fragen entstehen.
Auch bestehende Trauergruppen können wir gemeinsam betrachten, reflektieren und weiterentwickeln – gezielt dort, wo Veränderung sinnvoll ist.
Honorar
Individuell nach Umfang und Aufwand. Sie erhalten vorab ein transparentes Angebot.
Anfahrt, Material und ggf. Übernachtung werden gesondert berechnet.
Eine tragfähige Trauergruppe braucht ein Konzept, das zu den Menschen passt.
Von der ersten Idee bis zur Weiterentwicklung eines bestehenden Angebots begleite ich Sie fachlich, praxisnah und individuell.


